Die Installation eines Wildrosengartens in Zweibrücken war die Idee des Zweibrücker Stadtgartenbaudirektors Oskar Scheerer. Er wollte ein lebendiges "Rosenmuseum" schaffen, in dem die in der freien Natur vorkommenden Wildrosen - sozusagen die Urrosen - gesammelt und ausgestellt werden können. So sollten die Stammformen moderner Rosenzüchtungen für jedermann erlebbar sein.

Ergänzt werden sollte dieses Sortiment durch eine Reihe historischer Rosen, die nicht oder nur noch selten im Handel zu finden sind.

Leider konnte Scheerer diese Idee nicht mehr selbst in die Tat umsetzen. Die nach seinem Tod 1971 ins Leben gerufene und nach ihm benannte Oskar-Scheerer-Stiftung griff seine Gedanken auf und half der Stadt Zweibrücken bei der Installation des Wildrosengartens. Die Pflege übernimmt heute der Umwelt- und Servicebetrieb (UBZ), der 2012 auch die Verwaltung des Rosengartens übernommen hat. Im Wildrosengarten finden sich etwa 400 verschiedene Rosensorten.

Im Jahr 1980 wurde der Rosenweg - die Verbindung zwischen dem Rosengarten und dem Wildrosengarten - angelegt.
Quelle: Rosenfreunde Zweibrücken

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